Kooperationsanfragen – So machst du es richtig!

Kooperationsanfragen

Kooperationsanfragen – Der Guide für eine gute Zusammenarbeit

Das Thema Kooperationen ist wirklich sehr vielfältig. Es gibt ganz verschiedene Kooperationsmöglichkeiten, aber es steckt noch so viel mehr dahinter. Vor einiger Zeit habe ich euch schon einen Beitrag verfasst, wie ihr, meiner Meinung, nach „gute Werbung“ vermitteln könnt. Damit meine ich natürlich nicht, wie ihr jedem alles anschwatzen könnt, sondern genau das Gegenteil, aber lest lieber hier weiter. Heute soll es aber eher darum gehen, wie ihr eure Kooperationsanfragen richtig formuliert und auf was ihr achten solltet, wenn ihr eine Anfrage schreibt.

Kooperationsanfragen

Ich habe nun schon wirklich mehrfach mitbekommen, dass auch eher „kleine“ Accounts und Blogs Kooperationsanfragen bekommen. Es kommt nämlich nicht immer nur auf eine große Reichweite an, sondern auch wie man mit seinen Followern spricht, wie interagiert wird und ob man authentisch ist. Natürlich gibt es keine Vorschriften und jeder kann Anfragen handhaben wie er möchte, aber ich muss wirklich sagen, dass ich anfangs viel falsch gemacht habe und mich hinterher auch schon geärgert habe. Das würde ich vielen gerne ersparen, wenn es geht und deswegen sollten nun auch endlich meine Tipps kommen!

Passende Firma finden

Das ist wohl der erste Schritt! Du solltest unbedingt eine zu dir passende Firma finden. Natürlich meine ich damit auch Produkte hinter denen du stehst, die du kennst und schon mal ausprobiert hast. Du solltest wissen, worüber du berichtest und nicht nur für die Kooperationsanfrage so tun als ob. Und da sind wir natürlich auch schon wieder bei dem Thema (mein Lieblingsthema) Authentizität. Und das merken auch die Firmen, die mit dir kooperieren. Wenn du zu deinen Lesern und deinen Kooperationspartnern nicht ehrlich bist, dann wird es nicht wieder zu einer Zusammenarbeit kommen und davon hast du auch nichts. Oder zumindest in meinem Fall keinen großen Nutzen! Außerdem solltest du nicht zu hoch pokern und beispielsweise als „kleiner“ Blog/ Account Luxusfirmen wie Chanel anschreiben. Damit vergeudest du deine Zeit, denn es sollte für beide Seiten passen.

Bleibe in deiner Nische, in deiner Komfortzone, sei zu dir selbst und allen anderen ehrlich!

Richtige Anrede

Ich finde es schrecklich, wenn sich Firmen nicht die Mühe machen meinen Namen richtig zu schreiben und deswegen versuche ich selbst auch immer darauf zu achten, dass ich eine passende Anrede verwende. Natürlich geht das nicht immer und man weiß auch nicht immer, wer die Mail überhaupt liest, aber wenn man Kooperationsanfragen versenden möchte, kann man sich schon die Mühe machen und beispielsweise als Anrede „Liebes XY Team“ nehmen. Somit weiß die Firma, dass du dich mit ihr auseinander gesetzt hast, dass du dir Mühe gibst und dass sie nicht in einer Massen-Email gelandet ist. Viele Firmen sind gleich per Du, aber ich persönlich würde bei Kooperationsanfragen immer auf die Instagramseite und auf der Website schauen, wie die Firma wirkt. Manchmal kann man sich dann auch schon ein Bild davon machen, in welcher Umgangsform miteinander kommuniziert werden sollte. Ach und ich persönlich schließe Kooperationen nur per Mail ab. Ich finde es über Instagram nicht professionell und lehne es deswegen von Grund auf ab. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Versuche einen Ansprechpartner zu finden oder eine allgemeine, aber dennoch direkte Anrede zu verwenden!

Eindeutige Betreffzeile

Da ich täglich sehr viele Emails bekomme, schaue ich mir den Kontakt an und danach direkt die Betreffzeile. Oft ist Werbung dabei, aber es können sich natürlich auch potentielle Kooperationsanfragen dahinter verstecken. Du solltest immer daran denken, dass es Firmen auch so geht. Viele Emails sind einfach nur Spam und werden deswegen gar nicht erst geöffnet.

Präzise Betreffzeilen sorgen für Klarheit und Reaktion!

Ansprechende Kooperationsanfrage

Nun kommen wir wohl zum Herzensstück und was den größten Teil einer Anfrage ausmacht. Eine gute Gliederung sollte vorhanden sein. Die Firmen sollen sich schnell von dir selbst, deinem Blog und deinem Anliegen machen können. Deswegen beginne ich immer mit einem Einführungstext über mich selbst und was LinnisLeben ausmacht. Natürlich setze ich auch meine wichtigsten Links ein. Das bedeutet meine Blog URL und die meiner Sozialen Medien wie Instagram, Facebook und Pinterest, damit die Firmen mit einem Klick direkt sehen können, was sie möchten. Wir alle wollen es einfach und schnell nachvollziehen können! Außerdem solltest du auch schon eine Beitragsidee vorformulieren, damit die Firma auch schnell entscheiden kann, ob es für sie überhaupt ansprechend ist.

Erzähle kurz über dich, deinen Blog und deiner Beitragsidee – Das alles natürlich ohne Rechtschreibfehler!

Vergiss deine Prinzipien nicht

Ich habe euch schon mehrfach gesagt, dass ich es sehr wichtig finde, dass man sich Grundregeln aufstellt, damit man eine Linie fahren kann. Natürlich muss man auch mal davon absehen und nicht nur stur sein eigenes Ding durchziehen, denn dann bekommt man nie Kooperationen. Man sollte sich aber auf jeden Fall Gedanken machen, was einem wichtig ist und damit meine ich nicht einen festen Preis. Es geht mir eher darum, dass man keine do-follow Links einsetzt beispielsweise. Du solltest auf keinen Fall eine Firma anbetteln oder gar deine Prinzipien fallen lassen, nur damit du eine Kooperation bekommst. Ihr findet aber auch in meinem Beitrag „Kooperationsanfragen – Wie bekommt man welche“ weitere Informationen darüber.

Ein gesundes Maß an Prinzipien und Spielraum sollte drin sein!

Vorarbeit leisten

Natürlich kann man auch schon etwas Vorarbeit leisten und ein MediaKit erstellen und mitschicken. Viele Firmen möchten unbedingt eins und sparen sich so zumindest schon mal eine Email. Und ihr somit dann natürlich auch. Ich muss gestehen, dass ich mein MediaKit leider viel zu selten pflege und somit nicht die aktuellsten Zahlen mitschicken kann. Das soll sich aber nun bald ändern.

Erstelle ein MediaKit mit deinen Kennzahlen!

 

Ansonsten sei einfach du selbst und versuche dies auch rüberzubringen. Dann wird die Gesprächspartner dies merken und deine Kooperationsanfrage wird persönlich, authentisch und erfolgreich!

 

Verschickt ihr manchmal Anfragen oder wartet ihr nur auf welche?

 

Foto Crédit: Pixabay edar

12 Kommentare bei „Kooperationsanfragen – So machst du es richtig!“

  1. Liebe Linni,

    Was für ein toller Beitrag, du hast alles was mir zu diesem Thema einfallen würde klar und übersichtlich zusammengefasst. Ich würde mir wünschen, dass alle Anfragen sei es von Firma oder von Bloggern so gut durchdacht wären wie dein Beitrag hier. Nichts wandert bei mir so schnell in den Papierkorb als unpersönliche Standardanfragen ohne dass sich jemand mit meinem Blog auseinander gesetzt hat.

    Alles Liebe
    Sandra

    TEACHING beauty

    1. Hallo Sandra,
      es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat 🙂 Ich wünschte auch, dass es für alle so selbstverständlich wäre wie für uns beide!

  2. Hallo Linda,

    Dein Beitrag hat mir wirklich sehr geholfen. Im letzten Jahr kamen die Kooperationsanfragen meist von selbst, dieses Jahr ist es noch nicht so, deshalb werde ich nun auch anfangen und nachfragen 🙂 mein media kit Pflege ich regelmäßig

    1. Hallo Lelia,
      das freut mich 🙂 Bei mir kamen in diesem Jahr, was ja auch erst 16 Tage alt ist auch nur eine Anfrage rein, die mich anspricht. Die ist dafür aber auch etwas größer und erfreulich 🙂

  3. Hallo liebe Linda,
    danke für den tollen Beitrag.
    Kannst Du erklären, warum man keine Do-Follow-Links einsetzten sollte? Ich weiss, dass man es nicht machen soll, aber irgendwie kann mir keiner genau sagen, warum.
    Ich habe auch schonmal bei Einger Agentur nachgefragt und da sagte man mir, dass das totaler Quatsch sein. Bin etwas ratlos.
    Danke und liebe Grüsse,
    Katja

    1. Hallo Katja,
      ich danke dir für deinen tollen Kommentar! Das kann ich dir natürlich erklären. Zumindest ist es mein Wissensstand. Muss versuchen, das geordnet nun zu vermitteln 😀 Also do follow Links sind Links, die man weiterempfiehlt und das durch seine eigene und ehrliche Meinung. Wenn man also für einen Link bezahlt wird, dann kann dieser nicht unbedingt aus freien Stücken entstanden sein. Google merkt sowas und sagt, dass du mit deinem Blog also grundsätzlich Links für Bezahlung auf do follow setzt und bestraft dich am Ende dann dafür, sodass sie deinen Blog einfach immer ganz nach unten setzen. Das ist so die Kurzfassung. Wenn du möchtest, kann ich dir gerne auch noch mehr Fragen beantworten 🙂

  4. Liebe Linni,
    ich verschicke öfter Kooperationsanfragen und suche mir meine Partner auch lieber selbst. Anfragen, die ich bekomme, passen eher selten. Für mich ist der Mediakit wie meine Visitenkarte und dafür habe ich auch wirklich viel Zeit investiert. Was ich schlimm finde, ist wenn Firmen mir nicht antworten. Deine Tipps sind für Neulinge sicher super!
    lg
    Verena

    1. Hallo Verena,
      finde es auch immer super, wenn eine Zusammenarbeit zustande kommt, wenn man die Firma selber angeschrieben hat. Wie oft aktualisiert du denn dein Media Kit?

  5. Liebe Linda,

    Vielen Dank für deinen Beitrag.
    Ich selbst schreibe selten die Firmen an, habe das Gefühl, dass es meist nicht so erfolgreich ist.
    Das nächste Mal werde ich mal schauen, was ich mit deinen Tipps noch ändern kann.

    Viele liebe Grüße Sabrina

    1. Hallo Sabrina,
      ich habe es auch deutlich runtergeschraubt, aber ich denke, dass man gerade anfangs schon eher die Firmen anschreibst 🙂

  6. Hallo Linda,
    danke für die Tipps. Ich finde es auch furchtbar, wenn ich nicht mit meinem Namen angesprochen werde oder er falsch geschrieben ist und es auf eine Massenmail hinweist. Den richtigen Namen auf einem Blog zu finden, ist ja nun nicht wirklich schwer.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    LG Nicole

    1. Hallo Nicole,
      das sehe ich auch so! Finde es unhöflich und zeigt nicht unbedingt, dass die Firma mit mir gerne zusammen arbeiten möchte, sondern grundsätzliche etliche BloggerInnen anschreibt!

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