Kooperationen – Auf das solltet ihr achten!

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Kooperationen – 5 Tipps für gute Werbung!

Ja, ja, das Thema Kooperationen ist so vielfältig und deswegen gibt es immer mal wieder ein Beitrag dazu auf meinem Blog. Nun möchte ich euch aber Tipps an die Hand geben, auf die ihr achten solltet!

Kooperationen

Für mich ist eine Grundvoraussetzung, dass ihr ein Kleingewerbe angemeldet habt, sobald ihr eine Vergütung bekommt. Meine Steuerberaterin zählt auch schon Produkte als eine Vergütung und deswegen würde ich sagen, geht immer auf Nummer sicher und meldet das Kleingewerbe an. Dies ist überhaupt nicht teuer und wer weiß, wenn ihr ein paar meiner Blogger-Tipps beherzigt habt, verdient ihr mit euren Blog vielleicht auch schon etwas Geld. Falls ihr erfahren wollt, wie man eigentlich an Kooperationen kommt, dann schaut einmal hier vorbei!

1. Authentisch bleiben

Ihr solltet euch unbedingt klar machen, was ihr grundsätzlich auf eurem Blog zeigen wollt. Ich habe euch schon mehrfach erzählt, dass ihr nur über das schreiben solltet, was zu euch passt, aber ich meine, dass ihr auch darauf achten solltet, in welcher Form ihr Werbung machen wollt. Wie sinnvoll etwas für euch ist und die Preise sollten auch dementsprechend angepasst werden. Ihr findet hier ganz verschiedene Möglichkeiten mit eurem Blog Geld zu verdienen!

2. Grundregeln festsetzen

Außerdem solltet ihr für Kooperationen Grundregeln für euch festsetzen. Damit meine ich nicht, dass ihr davon überhaupt nicht mehr abweichen könnt, aber zumindest habt ihr dann einen Leitfaden an dem ihr euch etwas orientieren könnt. Bei mir ist es zum Beispiel, dass ich keine Do-Follow Links bei Werbung reinsetze und ich habe auch eine finanzielle Schwelle, die ich nicht unterschreiten werde. Das bringt mich direkt zum nächsten Punkt!

3. Werbung immer mit Bezahlung

Ich habe mittlerweile auch einen Grundsatz, dass ich nie einen Beitrag ohne Vergütung schreibe. Der Blog kostet Zeit, Kreativität, Fleiß und Geduld. Das muss definitiv vergütet werden. Auf Instagram habe ich viele Jahre meinen Account als Werbeplattform für Firmen mit angeboten, sprich Kooperationen, aber wer mir folgt, hat eventuell schon mitbekommen, dass Kooperationen auch dort schon deutlich weniger geworden sind. Das liegt aber auch daran, dass man auf Instagram Bilder von Produkten posten muss, um die Follower zu erreichen. Da ich diese Produkte nicht mehr kostenfrei auf meinem Account zeige, sind die Kooperationen natürlich auch weniger geworden. Es gibt einfach viel zu viele Menschen, die immer noch ihre Arbeit unter dem Wert zur Verfügung stellen und das sollte meiner Meinung nach aufhören. Firmen, und damit meine ich alle, sollten immer für Werbung zahlen, auch wenn sie noch Start Ups sind. Werbung ist einfach Arbeit!

Außerdem muss man auch bedenken, dass das Equipment, welches man sich anschafft, um noch bessere Qualität und Professionalität an den Tag zu legen auch bezahlt werden muss. Ihr könnt auf dem Blog oder Instagram nur so gute Bilder zeigen, weil ihr eine gute Kamera habt beispielsweise, weil ihr ein Webhosting bezahlt habt oder gar, weil ihr ein Laptop oder Handy gekauft habt. Das sollte man auch immer beachten.

4. Lasst euch bei Kooperationen nicht unter Druck setzen

Viele Firmen versuchen mittlerweile auch durch emotionale Komponenten euch zu einer Kooperation zu bewegen. Sie schreiben dann, dass sie noch ganz am Anfang stehen und kein Budget zur Verfügung steht oder dass es für euch eine tolle Gelegenheit ist, diese Kooperation einzugehen, weil ihr dadurch dann noch mehr Leser erreicht. Bla bla! Ihr macht eure Arbeit, egal ob ein Start Up oder eine große Firma. Die Vergütung sollte die gleiche sein, denn ihr fangt auch klein an und musstet dafür arbeiten, dass Firmen auf euch überhaupt aufmerksam werden!

5. Eure Kreativität darf nicht eingeschränkt werden

Außerdem finde ich es ganz wichtig, dass ihr entscheiden dürft, wie der Beitrag aussehen soll. Damit meine ich, dass ihr EURE Bildsprache verwenden dürft, das Thema, wenn möglich passend zu eurem Blog wählen dürft und auch die Kernaussage zu euch und dem Blog passt. Die dann, wenn ihr Punkt 1 beachtet habt, auch mit der Firma konform ist. Ich hatte schon mal, dass eine Firma mir alles vorgeben wollte. Ich sollte ein Bild von mir und dem Produkt machen, ein Flatlay, usw. Aber es wird nicht beachtet, dass dies die Kreativität der Bloggers einschränkt! Es könnten so viele unterschiedliche Bilder zustande kommen und Beiträge, die am Ende alle unterschiedlich sind, aber die Kernaussage dennoch die gleiche wäre! Es muss Richtlinien geben, aber wenn es zu Kooperationen kommen sollte, dann sollte der Blogger immer noch seinen Schreibstil beibehalten!

 

Habt ihr auch Grundregeln bei Kooperationen?

 

Foto Credit: Pixabay Free-Photos

 

6 Kommentare bei „Kooperationen – Auf das solltet ihr achten!“

  1. Tolle Tipps für Kooperations-Anfänger! Mach gerne mehr davon. 🤗

    1. Hallo Sophia,
      freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Setze mich bald schon wieder an die nächsten Tipps!

  2. Ich finde es auch wichtig bei Kooperationen immer darauf zu achten, man selbst zu bleiben. Eine Kooperation nur anzunehmen weil es gut aussieht eine Kooperation zu haben fällt einem am Ende auf die Füße. Zudem muss man wirklich immer darauf achten sich nicht unter Wert zu verkaufen. Auch als Blogger hat man nichts zu verschenken.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    1. Hallo Milli,
      das sehe ich auch so! Wünsche dir einen schönen Tag!

  3. Hallo Linda,
    tolle Tipps. Bei Start ups ist das so eine Sache, wenn ich das Produkt total toll finde und der Wert des Produkts einen gewissen Betrag nicht unterschreitet, dann lasse ich da schon mit mir reden, denn ich finde neue, guten Ideen sollte man unterstützen. Kommt aber, wie gesagt immer auf das Produkt und die Art der Anfrage an.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    LG Nicole

    1. Hallo Nicole,
      ich danke dir! Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt! Das sehe ich auch so! Man sollte schon noch flexibel sein. Wenn es darum geht, dass man zum Beispiel auch etwas für die Umwelt macht, dann kann es sogar sein, dass ich es kostenlos mache. Es kommt tatsächlich immer darauf an, worum es geht 🙂

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