Schlafstörungen – So kann man sie bekämpfen!

Schlafstörungen

Schlafstörungen – 10 Tipps für einen erholsamen Schlaf

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Ich hatte in meinem Leben wirklich schon genügend schlaflose Nächte. Schlafstörungen können einem wirklich auf´s Gemüt schlagen, deswegen kommen von mir nun einige Tipps und Tricks wie ich einen erholsameren Schlaf bekommen habe.

Schlafstörungen

Ab wann hat man eine Schlafstörung?

Ich glaube, das muss man zuerst klären. Die einen oder anderen wissen vielleicht gar  nicht so richtig, dass sie eine Schlafstörung haben. Es ist eine Störung sobald man Probleme beim Einschlafen, Durchschlafen hat oder zu früh aufwacht.

Gerade habe ich es ja schon mal kurz angesprochen. Mein Schlaf war viele Jahre wirklich nicht der beste. Ich bin sehr schlecht eingeschlafen und wenn ich dann endlich mal schlief, kamen Alpträume oder Geräusche, die mich direkt wieder geweckt haben. Damals konnte ich es nie verstehen, dass es Menschen gibt, die gerne ins Bett gehen und schlafen. Für mich war es nur der Mittl zum Zweck, um wieder Energie zu schöpfen. Seidtdem ich mit meinem Freund zusammenwohne, haben sich meine Schlafstörungen fast komplett aufgelöst. Natürlich hat man hin und wieder immer noch Zeiten, in denen man einfach nicht gut schläft, aber bei mir liegt das definitiv auch am Mond. Es gibt genügend Leute, die nicht daran glauben, aber ich merke ein paar Tage vor dem Vollmond schon, dass es bald soweit ist und das obwohl ich mich nie damit befasse. Zumindest können wir festhalten, dass jeder Mensch Phasen in seinem Leben hat, in denen er Schlafstörungen hat.

Natürlich kann dies auch mit psychischen oder körperlichen Faktoren einhergehen. Oft sind es sogar die psychischen. Man kommt einfach nicht zur Ruhe und das Bett wird auf einmal zum Denklabyrinth. Wenn man sich einfach in etwas reingedacht hat, dann kommt man eventuell in der Nacht auch nicht mehr da raus. Wenn man über eine viel zu lange Zeit mit Schlafstörugen zu kämpfen hat, können diese sogar einen körperlich krank machen. Deswegen sollte jeder versuchen, etwas daran zu ändern. Meistens helfen da auch schon ganz einfache Umsetzungen im Alltag.

1. Abendroutine

Mir ist besonders wichtig, dass ich meine Abendroutine einhalte. Ich gehe zum Beispiel immer abends duschen. Das habe ich noch so drin, da ich als Physiotherapeutin damals mit so vielen verschiedenen Menschen Körperkontakt hatte. Da wollte ich einfach am Ende des Tages einmal alles abwaschen. Meine Gesichtspflege ist mir am Abend auch sehr wichtig und dass ich mich in bequeme Klamotten schmeiße.

2. Ruhephase vor dem Schlafen

Außerdem brauche ich vor dem Zubettgehen unbedingt eine Ruhephase. Ich kann mich nicht direkt nach einem Dienst, Meeting, o.ä. ins Bett legen, sondern brauche immer noch kurz einen Moment zum Runterkommen. Dies ist für jeden anders. Die einen brauchen so wie ich etwas Ruhe, andere machen Sport! Das ist jedem überlassen, aber man sollte definitiv sich vor dem Schlafen nur noch mit einer leichten „Gehirn-Kost“ befassen. Sonst sorgt ihr nur für Schlafstörungen und die Gedanken kreisen im Kopf weiter.

3. Mittagsschlaf abschaffen

Also das wäre bei mir heutzutage gar nicht mehr möglich, aber ich habe bei meiner alten Arbeitsstelle in der langen Mittagspause auch immer etwas geschlafen. Das war in dem Moment zwar schön, aber hat dazu geführt, dass ich abends Schlafstörungen hatte. Also ist das eher kontraproduktiv. Außerdem hatte ich direkt nach dem Mittagsschlaf auch immer immense Kopfschmerzen. Wenn man sich aber auch daran gewöhnt jeden Mittag ein Schläfchen zu halten, ist es außerdem wird eine Belastung dies sich wieder abzugewöhnen. Also wie ihr merkt, hat es nur wenige Vorteile.

4. Körperliche Anstrengung gegen Schlafstörungen

Es ist sehr wichtig, dass man sich körperlich auch betätigt. Einmal sich völlig verausgaben, kann so gut tun und ebenfalls gegen Schlafstörungen helfen. Nur sollte man darauf achten, dass man dies nicht wenige Stunden vor dem Schlafen macht. Das wäre dann eher wieder kontraproduktiv.

5. Cola, Kaffee, Energy-Drinks

Ich glaube, dass das nun jedem klar sein sollte. Aber wenn ihr nachts schlafen wollt, dann solltet ihr auch keine Getränke trinken, die dafür sorgen, dass ihr aufgeweckter seid! Besser wäre es abends noch einen Tee zu sich zu nehmen. Aber aufgepasst: Trinkt nicht direkt vor dem Schlafen 2l, sonst steht ihr nachts auf, weil ihr auf die Toilette müsst!

6. Leichte Kost am Abend

Vor dem Schlafengehen sich noch einmal eine dicke Mahlzeit reinzuschaufeln, ist eher unsinnig. Man sagt, dass es optimal 3-4 Stunden vor dem Schlafen gut wäre seine letzte Mahlzeit einzunehmen. Mit dem Alkohol ist das übrigens auch so eine Sache. Ja, man kann nach einem Gläschen Wein schneller einschlafen, aber man wacht leider dann in der Nacht häufiger auf.

7. Das Bett sollte eine Wohlfühloase sein

In eurem Bett solltet ihr wirklich nur schlafen. Der Fernseher sollte nicht laufe, das Handy bestenfalls in einem anderen Raum liegen und der Körper wissen, dass er nun in den Schlafmodus fahren darf. Ich habe jahrelang auf meinem Bett gelernt. Zum Schluss hatte ich so schlimme Schlafstörungen, dass ich nachts sogar von meinen Hausaufgaben geträumt habe und ständig das auswendig Gelernte im Kopf wiederholte. Selbst heute muss ich noch daran denken, da ich in der Nacht kein Stückchen Erholung genossen habe. Im Schlafzimmer sollte es übrigens auch gut belüftet sein, eine Raumtemperatur von 16-19°C haben und bestenfalls abgedunkelt sein.

8. Ausgeglichener Wach-Schlaf-Rhythmus

Bestenfalls baut ihr in eure Routine auch eine feste Schlafenszeit ein. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn ihr erstmal 3 Wochen am Stück um 23 Uhr ins Bett gegangen seid, dann wird euer Körper auch die nächsten Wochen um 23 Uhr ins Bett gehen wollen.

9. Nicht stänig auf die Uhr schauen

Jeder von uns kennt es doch. Man kann nicht einschlafen, man wälzt sich hin und her und autmatisch schaut man immer wieder auf den Wecker. Das kann böse enden. Man kommt in einen Teufelskreis und rechnet sich die Stunden aus bis man wieder aufstehen muss und am Ende kommt man gar nicht mehr zum Schlafen. Das kann jede Schlafstörung noch weiter fossieren.

10. Nur dann ins Bett gehen, wenn man müde ist

Ich liebe es im Winter mich in meinen Pyjama zu werfen und den Rest des Abends gemütlich im Bett zu verbringen. Konsequenz: Ich kann nicht einschlafen. Meistens liege ich dann schon so lange im Bett, dass ich nicht den Punkt überwinden kann wirklich einzuschlafen. Deswegen kann ich euch nur den Tipp geben erst dann ins Bett zu gehen, wenn ihr auch wirklich schlafen wollt.

 

Habt ihr Schlafstörungen? Kennt ihr noch andere Tipps?

 

Foto Credit: Pixabay JayMantri

16 Kommentare bei „Schlafstörungen – So kann man sie bekämpfen!“

  1. Hallo Linda,
    ich habe mich mit dem Thema auch viel beschäftigt, es gibt weitere Einflussfaktoren, auf die man achten kann. Dazu gehört, möglichst eine ZUeit vor dem Schlafen gehen die blauen Lichtspektren zu vermeiden (Helles Licht, Bildschirm etc.) da das die Hormone beeiflusst, sodass die Melatoninproduktion nicht richtig abläuft. Man schläft dann schlechter ein. Ich liebe es, den Körper schon etwas Zeit zum runte fahren zu geben, mit dunklerem Licht, Kerzenlicht usw. Auch ein Mineraliendrink kann helfen, da der Körper / das Nervensystem dadurch schneller entspannt und die Regeneration besser ist. Ich kann dadurch deutlich schneller einschlafen

    1. Hallo Andy,
      das ist ein super Tipp. Danke, dass du diesen mit uns teilst 🙂

  2. Hallo Linda,
    das ist ein wirklich spannendes Thema. Deine Tipps setze ich in den meisten Punkten bereits um. Das mit dem Durchschlafen ist mit 50plus einfach nicht mehr selbstverständlich – leider.
    Einen tollen Tag,
    herzliche Grüße Martina

    http://www.lady50plus.de

    1. Hallo Martina,
      freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt 🙂

  3. Danke für die vielen Tipps. Für mich ist es irgendwie total unvorstellbar, dass manche Menschen Probleme mit dem Schlafen haben. Aber auch als Schlaftier kann man den ein oder anderen Tipp gut gebrauchen. Ein paar Fehler macht man ja trotzdem … Stichwort Cola am Abend …

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    1. Hallo Milli,
      schön, dass du so gut schlafen kannst, aber du hast recht! Auch diejenigen, die damit grundsätzlich keine Probleme haben, können sie kriegen!

  4. Ich habe leider schmerzbedingt seit längerem einen sehr schlechten Schlaf. Mir hilft vor allem CBD Öl und mein geliebter Zirbenlüfter tiefer zu schlafen und nach Unterbrechungen wieder schneller einzuschlafen. Hast du das auch schon mal ausprobiert?

    lg
    Verena

    1. Hallo Verena,
      das ist ja schade. Danke für den Tipp! Und nein, ich habe es noch nie ausprobiert, aber sollte ich mal machen!

  5. Hallo Linda,
    Schlafstörungen gehören bei mir mittlerweile zum guten Ton, jetzt kommen noch die Wechseljahre dazu, die es auch nicht besser machen. Aber es ist wie es ist. Ich habe mich damit arrangiert und irgendwie klappt es ganz gut. Schlaftabletten nehme ich nicht, weil ich Angst habe davon abhängig zu werden und diesen ganzen Wulst an homöopathischen Mitteln habe ich auch schon durch.:-) Dazu kommt noch, dass ich eine absolute Nachteule bin, was wiederum gar nicht zu meinem Job passt. Trotzdem Danke für Deine Tipps und liebe Grüße von https://travelmixbestager.de/

    1. Hallo Daniela,
      das ist ja doof! Finde es aber gut, dass du nicht zu einer Tablette greifst. Diese können auch abhängig machen und anschließend zu Entzugserscheinungen führen. Vielleicht bringt dir ja der Tipp von Verena etwas!

  6. Danke für die tollen Tipps. Früher hatte ich wirklich große Probleme mit dem Einschlafen und auch Durchschlafen, heute zum Glück nur noch, wenn Vollmond ist.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

    1. Hallo Anja,
      mir geht es mittlerweile auch so und das sehe ich ebenfalls schon als Fortschritt!

  7. Sehr schöne und hilfreiche Tipps, vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

    1. Hallo Jimena,
      sehr gerne 🙂

  8. Hallo Linda,
    tolle Tipps. Ich leide Gott sei Dank nicht unter Schlafstörungen, aber natürlich gab es auch schon Tag, an denen in nicht gut schlief oder lange nicht einschlafen konnte. Ich denke dann immer und denke und irgendwann schlafe ich doch ein.
    Ich wünsche dir einen schönen Abend und Lg Nicole

    1. Hallo Nicole,
      irgendwann schläft man ja aber auch immer ein. Der Prozess bis dahin kann einen nur an den Rand der Verzweiflung bringen 😀 Aber es freut mich, dass du damit nicht so viele Probleme hast!

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