Redaktionsplan im Bullet Journal + 5 Vorteile

Redaktionsplan

Redaktionsplan: Diese Punkte sollten enthalten sein!

Ich habe euch schon mehrfach erzählt, dass ich einen Redaktionsplan führe. Es ist für mich ein großer Vorteil und sorgt für Struktur und Ordnung im Bloggerleben. Auch hier habe ich euch schon Tipps gegeben wie das Bloggen einfacher wird und ein Tipp war der vorgeplante Entwurf eurer Blogposts. Nun möchte ich aber weiter ins Detail gehen und zeigen, was für mich in meinen Plan gehört, sodass ich auch wirklich nichts vergesse.

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Das gehört in meinen Redaktionsplan:

Daten der Veröffentlichung

Ich habe mir seit Jahren nun schon feste Tage der Veröffentlichung ausgesucht und halte mich weitestgehend eigentlich daran. Natürlich kann es mal sein, dass ein Tag sich verschiebt, weil man noch auf die Freigabe der Firma wartet oder das Bild noch produziert werden muss. Insgesamt versuche ich aber alles schon vorzuproduzieren, damit es gar nicht erst soweit kommt und genau dafür existiert ja auch mein Redaktionsplan. Aus diesem Grund findet man in jedem Monat eine Auflistung der Daten mit Feldern, damit ich da auch meine Überschriften der Blogposts eintragen kann.

Ideen-Box

Das habe ich neu mit eingefügt. Ich habe lange Zeit einfach hinten in meinen Bullet Journal eine Seite für Blogpost-Ideen geführt, aber die gerät schnell in Vergessenheit, wenn man für den nächsten Monat planen möchte, deswegen findet man nun in jeder Monatsübersicht auch eine extra Box nur für Blogpost-Ideen.

Notizen

Dieses Feld brauche ich nicht zwingend und wird, wenn der Platz es nicht hergibt, auch mal von mir weggelassen. Dennoch kann es immer mal sein, dass ich mir beispielsweise für Kooperationen mal eine Notiz schreiben muss. Dafür sind ein paar Extrazeilen gar nicht schlecht.

Alleine mit diesen drei Punkten ist schon eine Seite bei mir gefüllt. Ich versuche grundsätzlich immer, dass ich einen Monat auf eine Doppelseite bekomme, damit ich nicht immer wieder hin und her blättern muss.

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To-do-Liste

To-do-Listen gehören für mich in jeden Redaktionsplan. Natürlich kann man nur eine Liste führen und dort dann alle Aufgaben eintragen. Ich teile sie aber immer gerne auf, damit ich eine schnelle Übersicht habe und die Struktur auch bestehen bleibt.

Foto-To-Do´s

Jeder Blogpost bei mir wird mit Fotos gefüllt. Niemand möchte einen reinen Text sehen, sondern hin und wieder auch ein Bild. Außerdem kann manchmal alles besser erklären als ein langer Text. Da dies in einem Beitrag möglich ist, würde ich es immer mit einbinden. Mal ganz davon abgesehen, dass Bilder auch gleich SEO-optimierend sind. Ihr findet hier einen Beitrag wie ihr eure Beiträge ganz einfach SEO-konform schreiben könnt.

Behind the Scenes – To- Do´s

Außerdem habe ich eine Sparte für Aufgaben hinter den Kulissen. Da stehen meist Punkte drauf wie Rechnung für eine bestimmte Firma schreiben, Abrechnung für meine Mitarbeiterin erstellen oder neue Visitenkarten erstellen. Also alles Dinge, die man nicht unbedingt mitbekommt, die aber für das Kleingewerbe sehr wichtig sind.

Redaktionsplan: Das sind die Vorteile

Ich weiß, dass ihr wisst, dass ich diesen Plan besonders wichtig und gut finde, aber dennoch wollte ich euch nun einmal die Vorteile eines Redaktionsplans aufführen, damit ihr besser versteht, warum er sogar einen eigenen Beitrag verdient!

  1. eine bessere Planung
  2. Vorproduktion ist weit im Voraus möglich
  3. Struktur für gute Verteilung der Themen auf dem Blog
  4. Kreativität wird gesteigert, da man genügend Zeit zum Überlegen hat
  5. mögliche Mitarbeiter oder Unterstützer können sich einen Überblick verschaffen und helfen

Mein wichtigster Vorteil:

Für mich ist eines der größten Vorteile definitiv Punkt 5, da seit diesem Jahr meine Schwester fester Bestandteil von LinnisLeben ist. Sie kann sich einen groben Überblick verschaffen und mir zuarbeiten, was für mich natürlich eine große Erleichterung ist. Aber auch, wenn ihr keine Unterstützung bekommt, sind die anderen 4 Punkte eine Erleichterung. Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich keinen Redaktionsplan. Ich habe immer gedacht, dass ich sowas nicht brauche und nur dann schreibe, wenn ich auch wirklich Lust darauf habe. Das ist ja alles schön und gut, aber es kommt auch darauf an, was ihr mit euren Blog erreichen möchtet. Ist es nur ein Hobby? Ja, dann ist eine Struktur vielleicht unbedingt nötig. Aber wenn ihr euch vornehmt wöchentlich zu bloggen, dann hilft es unglaublich nicht immer alles auf den letzten Drücker zu erledigen und auch Freizeit einzuräumen, wenn man welche haben möchte. Ich kann mich an so viele Sonntage erinnern, die ich von morgens bis abends für den Blog durchgearbeitet habe. Das ist nun Geschichte! Wenn ich mal auf einem Sonntag arbeite, dann ist es eine deutlich kürzere Zeit und auch nur, weil ich die Zeit und Lust habe. Es ist kein gezwungenes „Ich wollte das noch unbedingt fertigstellen“ und für mich ist dies sehr wichtig, damit das Bloggerleben auch lange Spaß macht.

 

 

Habt ihr einen Redaktionsplan? Und wie findet ihr diese „Behind the Scenes“-Themen?

 

13 Kommentare bei „Redaktionsplan im Bullet Journal + 5 Vorteile“

  1. […] Haus Update habe ich euch schon so lange versprochen und immer wieder in meinem Redaktionsplan verschoben. Da der Rohbau nun aber fast abgeschlossen ist, wollte ich dies zum Anlass nehmen und […]

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  4. Hallo Linda, Ordnung ist das halbe Leben, das gilt sicherlich auch für das Schreiben eines Blog-Artikels, so wie du es strukturiert beschrieben hast. Ich möchte auf den Punkt SEO eingehen: das ist ja immer wichtig, Artikel und Fotos SEO-konform zu erstellen. Jeder Blogger möchte ja mit seinen Artikeln möglichst weit oben im Google Ranking gelistet sein. Was ich immer wieder von sog. SEO-Experten lese: „Am wichtigsten ist es, für die eigene Zielgruppe zu schreiben. Dann klappt es mit dem Ranking ganz von alleine.“ Die gewöhnlichen SEO-Tipps wie On-Page-Optimierung oder Backlinks sollten m.E. dennoch nicht vernachlässigt werden. Auch hier ist Strukturierung das A und O.

    1. Hallo Susanne,
      das sehe ich auch so! Danke für deinen sehr wertvollen Kommentar! Kann dir da wirklich nur zustimmen 🙂

  5. Wow, toller Redaktionsplan! Dafür würde mir ehrlich gesagt die Zeit fehlen – ich verwende eine stinklangweilige Excel-Liste. To Dos habe ich dann zusätzlich in meinem Kalender stehen, allerdings nicht nur für den Blog, sondern auch alle anderen To Dos.

    Liebe Grüße,
    Alex

    1. Hallo Alex,
      ich danke dir! Ist doch super, dass du eine gute Lösung für dich gefunden hast 🙂

  6. Ich mache mir erstmal Gedanken über die Fotos, was und wie es gezeigt werden soll, Kulisse. Dann überlege ich ein Titel, denn der ist für mich der wichtige Anfang. Danach muss einfach der erste Satz geboren werden. Es kann ganz plötzlich sein, auch bei Wohnung aufräumen. Dann lasse ich ich alles liegen und fange an zu schreiben. Deine geordneten Tipps sind sehr gut. Liebe Grüße!

    1. Hallo Mira,
      ah also machst du auch eher immer alles spontan und schaust dann, worüber du schreibst? Ist auf jeden Fall auch möglich, wenn es für dich gut funktioniert 🙂

  7. Hallo Linda,
    danke für deine Tipps. Wie du weißt, habe ich meistens alles im Kopf, aber falls ich es mir mal nicht mehr merken kann, dann werde ich mir auch mal so eine Liste schreiben 🙂
    Schönen Tag und LG
    Nicole

    1. Hallo Nicole,
      wenn du dir das alles merken ist, ist es ja super. Ist bestimmt auch ein gutes Training 🙂

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