Do´s und Dont´s beim Social Media Marketing

Do´s und Dont´s

Do´s und Dont´s – 20 Tipps, die ihr anwenden solltet!

Vor kurzem habe ich euch schon einen Beitrag darüber verfasst, warum ihr unbedingt mit dem Social Media Marketing beginnen solltet. Nun wollte ich euch einige Do´s und Dont´s mit auf den Weg geben, damit ihr auch ganz einfach die Vorteile für euch nutzen könnt.

Do´s und Dont´s

Aufgeteilt in Do´s und Dont´s hat man, denke ich direkt einen guten Überblick und kann ziemlich schnell abschätzen, ob man diese Tipps hilfreich findet oder eben nicht. Beginnen möchte ich gerne mit den Dont´s, da ich vermute, dass dies für euch am spannendsten ist.

Dont´s beim Social Media Marketing

Jeder darf natürlich auf seinem Account anstellen, was er möchte. Ich möchte euch lediglich ein paar Do´s und Dont´s geben, die euch helfen können einen noch größeren Mehrwert aus euren SoMe Kanälen zu ziehen.

1. Social Media nicht als Chance sehen

Es ist unheimlich wichtig, dass ihr die Social Media Kanäle ernst nehmt. Sie beeinflussen mittlerweile viele Menschen in allen Altersgruppen und eine Menge Firmen und die Wirtschaft. Wenn du also die Sache nur als Hobby ansiehst und nicht als Marketing, dann wirst du es nicht ernst nehmen und auch keinen Nutzen daraus ziehen können.

2.Bleib auf dem Boden und fang nicht an anzugeben

Das ist wohl das Schlimmste, was du machen kannst. Niemand will einem Proll folgen und sehen wie geil du bist. Bleib auf dem Boden und sei authentisch!

3. Alles bedienen, aber nichts so richtig

Wie ich schon in meinem SoMe Marketing Beitrag erklärt habe, kann man natürlich jegliche Kanäle bespielen, aber es wird dich nicht zum Ziel führen. Für mich habe ich rausgefunden, dass ich höchstens 3 Kanäle konsequent nutzen kann und mehr würde ich euch auch nicht empfehlen. Bei mir ist es Facebook, Instagram und Pinterest.

4. Nur Probleme teilen

Langweile niemals deine Follower nur mit deinen Problemen. Damit meine ich nicht, dass ihr eure Stimmungen mal kundtun könnt. Das sorgt auch für Authentizität! Aber es gibt auch genügend Leute, die eben nur ihre Probleme teilen und ständig negative Gedanken äußern. Sorry, aber so verliert man ganz schnell das Interesse an der Person. Social Media soll positiv sein und inspirierend.  Zumindest sind deswegen viele auf den Kanälen unterwegs!

5. Andere schlechtmachen

Das geht auch gar nicht! Wenn ihr mit dem Marketing begonnen habt, bedeutet es, dass ihr euch ein Business aufbauen wollt und somit sind alle anderen eure Kollegen. Auch, wenn man ihr mal nicht mit der Meinung einer anderen Person einverstanden seid, solltet ihr sie niemals öffentlich angreifen. Das ist für mich ansonsten eine schlechte Erziehung und ist auch menschlich unter aller Sau!

6. Negative Kritik persönlich nehmen

Auf der anderen Seite kann es natürlich auch mal sein, dass jemand euch angreift oder nicht mit eurer Meinung zufrieden ist und dies auch noch öffentlich postet oder euch persönlich anschreibt. Versucht davon Abstand zu nehmen und neutral zu hinterfragen. Ich weiß, dass das schwer ist, aber auch mit negativer Kritik kann man arbeiten.

7. Accounts bestehlen

Das muss ich einfach mit aufnehmen, obwohl ich finde, dass dies eigentlich so selbstverständlich ist, dass es nicht in einem Do´s und Dont´s Beitrag auftauchen müsste. Inspirationen bei anderen zu finden, ist super und auch Ziel der SoMe Kanäle, aber einfach die Bilder eins zu eins zu klauen und damit sogar beispielsweise einen Fake Account zu erstellen, ist ein großes No Go!

8. Fans oder Follower kaufen

Beispielsweise Instagram ist nicht mehr so wie früher. Die Interaktion, die Reichweite und auch die Konkurrenz hat sich stark verändert und es ist deutlich schwerer geworden überhaupt Likes und Kommentare zu bekommen. Klar weiß ich, dass man durch einigen Gruppen sich dieses erleichtern kann, aber für mich ist es ein Fehler Fans oder Follower zu kaufen. Davon hat wirklich keiner was und auch die Firmen werden es schnell merken, da ihr dadurch prozentual immer noch zu wenig Interaktion erfährt.

9. Die Eigenheiten der Kanäle nicht annehmen

Jeder Kanal hat seine Vorteile und diese solltet ihr definitiv rausfinden und euch zunutze machen. Egal, ob Größe des Bildes, die Anzahl der Zeichen im Textfeld oder das Publikum, welches dort aktiv ist. Ihr solltet es definitiv anpassen.

10. Täglich gleicher Content

Wie öde! Überrasche deine Follower und zeige hin und wieder was Neues. Du hast noch nie ein Video hochgeladen? Dann solltest du es unbedingt ändern! Du hast noch nie eine Umfrage gemacht? Dann stelle deine erste Frage! Traut euch auch mal aus eurer Komfortzone.

Do´s beim Social Media Marketing

Meine Do´s und Dont´s sind wie ihr sehen könnt eigentlich auch ganz einfach zu berücksichtigen und ich hoffe, dass ihr sie auch somit leicht umsetzen könnt, da es für mich auch teilweise Punkte in der Erziehung sind. Nun möchte ich aber nicht lange um den heißen Brei erzählen und euch meine Do´s zusammenfassen!

1. Macht euch Gedanken, was ihr vermitteln wollt

Ich habe euch schon in diesem Beitrag viele Punkte zusammengestellt, die ich immer beachte, um einen guten Beitrag zu verfassen. Aber ich finde es auch wichtig, dass man sich grundsätzlich Gedanken macht, was man mit dem Blog erreichen möchte. Mir hilft es dabei sehr einen Redaktionsplan zu führen. Ihr findet hier aber noch weitere Tipps, wie ihr euch das Bloggerleben vereinfachen könnt.

2. Trennt Privatleben und Business

Das finde ich persönlich immer sehr schwer. Ich habe ein Privatleben, einen festen Job und dann auch noch ein Bloggerleben. Das alles zu trennen, fällt mir sehr schwer, weil ich auch in meinem festen Job immer wieder zum Handy greifen muss. Ich bin eigentlich für alles und jeden 24 Stunden am Tag erreichbar und gerade, wenn man einen Blog hat und mit dem auch eine Selbstständigkeit aufgebaut hat, dann muss man dafür sorgen, dass man Emails nicht zu lange warten lässt. Dennoch finde ich es sehr wichtig, dass man auch mal das Privatleben genießt. Das Handy mal in die Ecke legt auf lautlos und einfach die Seele baumeln lässt.

3. Hin und wieder Snackable Content

Damit meine ich, dass man auch Content schaffen soll, der schnell und leicht verdaulich ist sozusagen. Wir haben alle viel zu tun und wenn wir mal fünf Minuten Zeit haben, kann es sein, dass wir uns eben schnell einen Beitrag durchlesen wollen. Da wollen wir aber nicht 20 Minuten drin lesen, sondern am besten scrollen und Wortfetzen auffassen. Natürlich sollt ihr euren Stil nicht verlassen, aber hin und wieder lesen wir alle doch gerne Beiträge, die mit Tipps beispielsweise gefüllt sind. Wenn ihr ein Beispiel sehen wollt, dann schaut gerne einmal bei meinen 36 Selfcare Tipps vorbei!

4. Einfache Texte

Ich finde es auch immer wichtig, dass man die Texte so einfach wie möglich verfasst, sodass am Ende auch jeder etwas damit anfangen kann. Du wirst nicht alle deine Leser kennen können und weißt somit auch nicht, ob sie beispielsweise direkt wissen, was du mit SEO meinst oder ähnliches. Schreibe deine Texte immer so, dass jeder versteht, was du meinst und setze nicht voraus, dass jeder deine vorherigen Beiträge auswendig kann, wenn du schon einmal darüber berichtet hast.

5. Schaffe einen Wiedererkennungswert deiner „Marke“

Versuche immer wieder einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Was macht dich aus? Was solltest du immer wieder mit einbauen? Ich habe von meinem Schreibstil eigentlich kaum verändert und ich blogge mittlerweile schon ein paar Jährchen. Natürlich verändern wir uns, aber grundsätzlich habe ich von Anfang an immer frei meine Meinung geäußert und diese wird von meinen Lesern auch angenommen. Es gibt natürlich unterschiedliche Arten von Wiedererkennungswert. Die innerlichen und äußerlichen würde ich mal sagen. Manche haben aber auch bestimmte Farben, die sie immer wieder einbauen oder einen Filter auf den Bildern. Sucht euren Wiedererkennungswert und versucht diesen einfach immer wieder einzubauen.

6. Seid authentisch, aber traut euch auch kreativ zu sein

Immer wieder kommt dieser Punkt in meinen Beiträgen und ich kann es auch nur immer wieder betonen. Ihr solltet immer ehrlich zu euren Lesern sein. Sie werden merken, wenn ihr in der Vergangenheit gelogen habt und das wirft kein gutes Bild auf euch. Aber seid auch kreativ und brecht aus der Routine aus. Glaub mir, deine Leser werden sich freuen, wenn du dir hin und wieder mal etwas Neues für sie ausdenkst.

7. Nehmt euch Zeit für eure Leser

Du solltest unbedingt Kommentare lesen und auch beantworten, denn sonst bleiben diese irgendwann aus. Ich freue mich über jeden Kommentar und beantworte auch alle, die WordPress mir erlaubt zu beantworten. Manchmal spinnt es einfach und dann hat es nicht geklappt ohne, dass ich es gemerkt habe und der Kommentar ist dann sogar weg. Das hatte ich letzte Mal bei einer lieben Leserin und es hat mir fast das Herz gebrochen. Ich war so froh, dass sie einige Zeit später dann nochmal etwas kommentiert hat und dass ich ihr dann das Problem erklären konnte. Was ich damit sagen will: Ihr solltet euch Zeit nehmen für diejenigen, die sich auch für euch Zeit genommen haben. Sie haben sich eure Gedanken durchgelesen und sogar darauf reagiert. Für mich ist das ein kleines Geschenk, was ich regelmäßig bekomme und dafür bin ich sehr dankbar!

8. Poste regelmäßig und guten Content

Das habe ich nun auch schon mehrfach gesagt und kann es auch nur immer wieder betonen. Ihr solltet regelmäßig bloggen, damit ihr auch immer präsent seid. Wenn ihr es dann auch noch schafft guten Content konstant zu vermitteln, dann seid ihr auf einem sehr guten Weg!

9. Versucht eine Kommunikation aufzubauen

Ich stelle meistens eine Frage an meine Leser. Das hat natürlich den einen Grund, dass ich die Meinung zu dem Thema vom Leser erfahren möchte, aber es hat auch den Grund, dass ich eine Kommunikation mit meinen Lesern eröffnen möchte. Probiert es mal aus!

10. Nutzt eure Insights

Somit könnt ihr rausfinden, wer euren Blog liest und was am häufigsten geklickt wird. Bei mir ist beispielsweise aufgefallen, dass ich deutlich mehr Klicks auf meine Lifestyle Beiträge bekomme. Das bedeutet für mich also, dass ich da häufiger Content erstellen sollte. Das hilft auch sehr eurem Redaktionsplan!

 

Was findet ihr schwer umzusetzen? Welche Do´s und Dont´s habt ihr?

 

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest 🙂

 

Foto Crédit: Pixabay StockSnap

14 Kommentare bei „Do´s und Dont´s beim Social Media Marketing“

  1. It’s arduous to find educated individuals on this topic, however you sound like you already know what you’re speaking about! Thanks

  2. Toller Beitrag und gute Tipps! Auch, wenn mich der Algorithmus gerade bei Instagram ziemlich nervt. Ich habe das Gefühl, dass immer weniger Leuten meine Bilder angezeigt werden…

    Liebe Grüße,
    Alex

    1. Hallo Alex,
      da geht es mir genauso. Es nervt mich auch. Und am meisten nervt es, wenn man sich lange mit dem Bild beschäftigt hat und dafür dann so wenig Anerkennung bekommt. Aber ich denke, dass man da nichts machen kann.

  3. Hallo Linda,
    danke für die Tipps, ich mache das nur nebenbei und hänge auch immer ewig mit den Kommentaren hinterher, aber ich stresse mich da nicht. Was mir persönlich in einigen Gruppen bei FB immer mehr auffällt, sind die teilweisen garstigen Kommentare einiger Mitglieder zu Fragen anderer Mitglieder, finde ich unmöglich, aber meist sind es die ewig gleichen Profile, die sich so benehmen.:-(

    Liebe Grüße
    Daniela

    1. Hallo Daniela,
      ich habe die Tipps sehr gerne zusammengestellt 🙂 Also bitteschön! Da hast du recht. Finde, das sollte ein Nehmen und Geben sein!

  4. Ich arbeite ja selber hauptberuflich als Social Media Managerin und bin da ganz bei dir. Deine Do’s und vor allem die Dont’s hast du sehr gut erläutert.
    Das mit dem Vermischen von Privatleben und Business fällt mir auch echt schwer, da ich so wie du ja nebenbei auch noch mein selbstständiges „Bloggerleben“ pflegen muss. Aber wie gesagt, dieser Artikel ist sehr gut gelungen! 🙂

    1. Hallo Sophia,
      das ist ja spannend. Freut mich dann umso mehr, dass du meine Do´s und Dont´s unterstützt. Das zeigt mir, dass ich begründet stundenlang daran geschrieben habe 😀

  5. Hey,
    ein paar wirklich hilfreiche Tipps :).
    ich denke präsent zu sein, mit seinen Followern in Kommunikation zu treten, authentisch zu sein, aber auch einen gewissen Mehrwert zu bieten, sind Schlüsselpunkte für gutes Social Media Marketing.
    Besonders der Umgang mit Kritik finde ich, ist da sehr wichtig.
    Ich bin mal von einer größeren Bloggerin meiner Nische (vegane Ernährung und Nachhaltigkeit) auf Instagram blockiert worden. Wegen meines Satzes: „Schönes Bild, aber was soll der Text dazu aussagen?“ Es war ein Selfie von ihr und ein peotischer Text und mir ergab sich der Zusammenhang zwischen beidem nicht.
    Na ja, solche Bloggerkollegen gibt es leider viele.
    Finde ich schade, weil es den Menschen hinter dem Content in ein begründet negatives Licht rückt.
    Denn, besonders wenn man selbst entscheidet in der Öffentlichkeit stehen zu wollen, vor allem als Blogger oder Content-Creator, und man die Sache einigermaßen professionell ansieht, dann gehört auch der Umgang mit Kritik dazu. Nennt sich im Geschäftsleben Beschwerdemanagement.
    LG

    1. Hallo Cordula,
      freut mich, dass du was mit den Tipps anfangen kannst 🙂 Da hast du recht. Natürlich möchte man immer nur positive Kritik bekommen, aber man lernt einfach aus negativer Kritik und die sollte man sich auch mal zu Herzen nehmen und es dadurch einfach besser machen 🙂

  6. Hi Linda,
    wieder hilfreiche Tipps. Finde es echt schön, dass Du die so ganz kostenlos kundtust!
    Ich blogge ja nicht beruflich, aber natürlich macht es noch mehr Spaß, wenn man Anerkennung bekommt. Derzeit muss ich ehrlich sagen, dass ich ganz andere Prioritäten habe und gefühlte 100 Jahre brauche, um Kommentare zu beantworten. Bin ganz froh, dass ich da jetzt einfach Mensch sein darf und keinerlei Pflichten habe.
    Denke mal, dass Blogger gerade Sternstunden haben, denn jeder sitzt daheim am Computer…
    Langer Rede kurzer Sinn: hab noch nen schönen Montag!
    LG Nicole

    1. Hallo Nicole,
      freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt 🙂 Ich bin ein Fan davon, wenn man seinen Kollegen hilft. Denke auch, dass jetzt gerade auch mehr Blogs gelesen werde und das freut mich auch sehr!
      Wünsche dir auch noch einen schönen Tag 🙂

  7. Hallo Linda,
    danke für die Tipps. Manchmal ist es gar nicht so einfach seine SoMe Kanäle richtig zu führen. Ich wünsche dir einen schönen Ostermontag.
    LG Nicole

    1. Hallo Nicole,
      sehr gerne 🙂 Da hast du recht. Man weiß eben nie wie lange sich auch die SoMe an den jetzigen Algorhythmus halten… Ich hoffe, du hattest auch schöne Ostern 🙂

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