Negative Dinge in der Schwangerschaft

negative Dinge

Negative Dinge, die ich in der Schwangerschaft eigentlich nicht gebrauchen kann!

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Man hört immer nur wie schön eine Schwangerschaft ist. Das besondere Erlebnis der Geburt und wie wunderschön man aussieht mit dem Schwangerschaftsglow! Ich habe mich nun entschieden auch mal negative Dinge preiszugeben, mit denen ich nicht gerechnet habe. Grundsätzlich möchte ich aber noch betonen, dass ich dankbar bin, schwanger zu sein. Ich liebe unser ungeborenes Baby und jeder, der mich kennt, weiß dass dieses Baby ein absolutes Wunschkind ist.

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Natürlich wusste ich auch schon vor der Schwangerschaft, dass einige negative Dinge mich erwarten werden. Meistens werden aber nur die schönen einem mitgeteilt und ich wurde zwar nicht von dem einen oder anderen „Problem“ überrascht, aber dennoch könnte ich darauf verzichten. Dieser Beitrag soll nun nicht so wirken als würde ich nur jammern wollen, sondern vielmehr möchte ich darauf hinweisen, dass es negative Dinge gibt, die zutreffen können. Das muss bei euch natürlich nicht eintreten und dann freue ich mich sehr für euch!

1. Der Schlaf verändert sich!

Man könnte ja meinen, dass man in der Schwangerschaft nochmal richtig toll schlafen könnte. Sich ausruhen bevor das Baby dann da ist. Nichts da! Ich bin zu Beginn der Schwangerschaft wegen der Übelkeit immer wieder aufgewacht. Meine Nächte waren also dann einfach beendet. Später bin ich dann wegen dem Sodbrennen wach geworden und wenn mich das Sodbrennen nicht weckt, dann weckt mich mittlerweile die kleine Maus durch ihre Tritte. Das Gute ist, dass man vielleicht schon etwas an die nächtlichen Aktionen gewöhnt wird.

2. Sodbrennen

Ich hatte vorher noch nie Sodbrennen und kenne nun das Gefühl des inneren verätzend ausgesprochen gut. Dies wünsche ich tatsächlich keinem, aber ich habe über Instagram auch einige Tipps bekommen. Unter anderem war Gaviscon für Schwangere dabei. Das hat mir leider immer nur sehr kurz geholfen und schmeckt mir absolut nicht. Der süße, minzige Geschmack war für mich eine Herausforderung. Anders war es aber bei dem Staatl. Fachingen Wasser in still. Seitdem ich zwei Gläser davon am Tag trinke, ist mein Sodbrennen verschwunden. Zwar ist das Wasser preiswerter, aber es lohnt sich definitiv! Mein Mann hat mir das Wasser beim Rewe gekauft.

3. Zukunftsängste

Ich hatte auch zu Beginn sehr viele Gedanken, die ich eigentlich nicht haben wollte. Beispielsweise hatte ich, vor allem im ersten Trimester, damit zu kämpfen, dass ich nicht mehr meinem Job nachgehen werden kann in den kommenden Monaten, aufgrund von Mutterschutz, Geburt und Elternzeit. Total Banane, aber ich hatte das Gefühl, dass alles, was ich mir aufgebaut habe nun nach der Geburt unseres Kindes vergessen wird. Ich hatte Angst, dass ich nur noch Mutter sein werde und dass ich ansonsten keine Ziele mehr im Leben haben werde. Mittlerweile bin ich schon seit einigen Wochen im Urlaub und der Mutterschutz beginnt auch schon bald. Ich bin viel gelassener und sehe alles nun auch ganz anders. Die Hormone spielen einem wirklich einen Streich. Ich denke aber, dass es normal ist, dass man Respekt vor der Zukunft hat. Vor allem vor dem ersten Kind, weil man einfach nicht weiß, wie das Leben dann aussehen wird. Man kann es sich nur vorstellen, aber die Gewissheit kommt erst dann, wenn das Kind da ist.

4. Scham, wegen dem Babybauch

Mittlerweile schäme ich mich dafür, dass ich mich am Anfang für meinen Babybauch geschämt habe. Diese negativen Dinge sollten echt nicht aufgezählt werden, aber ich kann ja nichts für meine Gefühle. Ich hatte ziemlich schnell viel Bauch und hatte immer das Gefühl, dass ich mich dafür rechtfertigen muss. So Sätze wie „Wow, sind da vielleicht doch zwei drin?“ oder „Du hast aber schon einen großen Bauch“ haben mich wirklich sehr getroffen. Ich habe muss gestehen, dass ich jetzt noch nicht mal wirklich glücklich über meinen Babybauch bin, aber es gehört dazu. Er schränkt mich ein, ich fühle mich schwer und auf die Dehnungsstreifen kann ich auch verzichten. Das einzige Gute ist das, was ich täglich spüren darf über diesen Bauch. Mein Baby, was mich munter tritt.

5. Stechender Schmerz im Rücken

Viele wissen ja mittlerweile, dass grundsätzlich immer mit meinem Rücken zu kämpfen habe, da ich eine Skoliose habe. Mit damit verbunden Schmerzen, die ich schon sehr gut und lange kenne, komme ich zurecht. (Eine Skoliose an sich macht keine Schmerzen, sondern die negativen Dinge, die damit einhergehen). Seit der Schwangerschaft habe ich aber immer mal wieder einen starken stechenden Schmerz in der Brustwirbelsäule. Diesen Schmerz kannte ich so vorher nicht und deswegen muss er nun auch hier erwähnt werden. Ich weiß natürlich, dass der Schmerz aufgrund der starken körperlichen Belastung entsteht, da ein Baby in mir heranwächst. Ich habe herausgefunden, dass wenn ich mich mit der Brustwirbelsäule auf mein Stillkissen lege und diesen Bereich dehne, dass die Schmerzen bei mir sogar fast verschwinden.

 

Grundsätzlich können diese negativen Dinge nicht dafür sorgen, dass die Schwangerschaft für mich nicht schön ist. Ja, ich könnte darauf verzichten, aber ich nehme alles an. Ich würde noch viel mehr auf mich nehmen, wenn mein Kind einfach nur gesund auf die Welt kommt. Mit diesem Beitrag möchte ich nur zeigen, dass der weibliche Körper so viel aushalten kann. Es ist ein Wunder, das wir erleben dürfen und was nur uns Frauen teilweise zugeteilt wird. Kein Vater darf den ersten Tritt spüren, da man selber überrascht wird. Er ist nicht mal von außen sichtbar. Es gibt so viele Momente, die ich meinem Mann nur erzählen kann, aber die er nicht nachempfinden, sehen oder ertasten kann.

Für mich ist es ein Privileg schwanger sein zu dürfen und alles andere als selbstverständlich. Ich habe einige Jahre auf dieses Baby gewartet, viele andere Babys verloren und freue mich nun unendlich, dass ich bald mein kleines Wunder in den Armen halten darf!

 

Hattet ihr negative Dinge in der Schwangerschaft? 

8 Kommentare bei „Negative Dinge in der Schwangerschaft“

  1. Ich finde es gut, dass du auch die unschönen Seiten nennst. Natürlich ist es bei jedem anders und jeder erlebt die Schwangerschaft unterscheidlich, mit mehr oder weniger ‚Problemen‘. Aber man darf ruhig sagen dass sie nicht nur schöne Seiten hat. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute.

    Liebe Grüße
    Sybille von Billchen’s Beauty Box

    1. Hallo Sybille
      Danke für dein Feedback. Ich sehe es auch so. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht auf mein Kind freue und ich mich von ihr in meinem Bauch gestört fühle. Wollte nur ein paar Punkte nennen, mit denen ich so nicht gerechnet habe 😊

  2. Liebe Linni,

    oh ja, die negativen Dinge muss man leider meist erst selber herausfinden…
    Morgenübelkeit ging bei mir eigentlich und war nach den ersten Wochen auch immer schnell weg, aber den Punkt mit dem Schlaf verstehe ich voll. Am Anfang war ich gefühlt dauermüde und konnte den halben Tag schlafen. Doch am Ende hab ich keine Nacht mehr durchgeschlafen, das lag bei mir aber eher daran, dass der Kleine sich so breit gemacht und auf meine Blase gedrückt hat, sodass ich mehrmals in der Nacht auf Toilette musste. Und was den Schlaf nach der Schwangerschaft angeht…Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber vergiss es, den bekommst du s schnell nicht zurück. 😀 – Außer natürlich dein Baby ist ein guter Schläfer und schläft schnell die Nächte durch. 😉

    Liebe Grüße,
    Maria

    1. Hallo Maria
      Ich muss derzeit auch zweimal nachts auf Toilette, aber ich denke eher, weil sie mich weckt und dann kommt mir der Gedanke 🙈 Bin schon gespannt, wie sie so sein wird 😊

  3. Ich finds toll, dass du so offen sagst, dass eine Schwangerschaft nicht nur 24/7 wunderschön und total easy ist. Glaube das kann vielen helfen, sich eben nicht schlecht zu fühlen, manche Dinge in dieser besonderen Zeit eben nicht mega cool und absolut positiv zu finden.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    1. Hallo Milli
      Ich freue mich so sehr, dass der Beitrag auch richtig verstanden wurde 😊

  4. Hallo Linda,
    oh ja eine Schwangerschaft hat auch negative Dinge. Ich war nicht gerne schwanger. Natürlich habe ich es gewusst, was kommt, aber trotzdem mag ich es nicht. Man vergisst es zwar wieder und wenn ich jetzt zurückdenke, sehe ich nur das Schöne und die Vorfreude, aber trotzdem kann ich mich noch gut erinnern, dass ich immer froh war, als mein Körper wieder mir gehörte. Jeder empfindet das anders und das mit dem Babybauch kenne ich. Am Anfang sieht er einfach aus, wie zu viel gegessen. Erst wenn man ihn nicht mehr verstecken kann, dann wird es besser. Also ich kann dich da voll und ganz verstehen.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und LG
    Nicole

    1. Hallo Nicole
      Mir geht es tatsächlich auch so. Es ist schön, dass ich es erleben darf, aber freue mich auch darauf, dass mir mein körper bald wieder gehört. Freut mich, dass ich verstanden werde 😊

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