Media Kit – So erstellt ihr es ganz schnell und einfach!

Media Kit: Das solltet ihr nicht vergessen!

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Das Media Kit ist eine kleine Übersicht über euch und euren Blog. Es benötigt Pflege, Fleiß und dennoch ist es sehr wichtig eins zu haben. Wie ihr eins erstellt und warum es so wichtig für euch ist, erfahrt ihr jetzt.

Media Kit

Was ist ein Media Kit und wofür braucht man es?

Das Media Kit stellt Zahlen und Fakten dar. Potentielle Kooperationspartner fordern oft eins an und deswegen schicke ich meins eigentlich direkt immer mit. Ihr findet hier einen Beitrag wie ihr Kooperationspartner findet und hier wie ihr eine Kooperationsanfrage richtig erstellt. Ein Media Kit ist eine Kurzfassung der wichtigsten Blogdaten und ermöglicht deinen potentiellen Kooperationspartnern auf einen Blick zu erkennen, ob ihr zusammen passt und ob ihnen die Reichweite auch ausreicht. Sie sehen, wo deine Stärken sind und wo sie am besten investieren können. Beispielsweise sehen sie direkt, dass dein Instagramaccount noch sehr klein ist, aber deine Reichweite auf dem Blog umso größer. Dann würden die meisten Firmen eher einen Blogpost haben wollen als einen Beitrag auf Instagram. Außerdem kann die Firma auch einen für sich angemessen Preis errechnen und auch ihr könnt eure Preise „rechtfertigen“.

Darauf solltest bei der Erstellung achten:

Es ist ganz wichtig, dass ihr ein schon einige Zeit bloggt. Ich finde es in den ersten Wochen nicht wichtig ein Media Kit zu haben. Eine gute Zeit eines zu erstellen, ist nach 6-12 Monaten. Da ihr Zahlen präsentieren müsst, wäre es sinnvoll auch welche zu haben. Gerade am Anfang ist es noch sehr am schwanken und euer Blog muss erstmal eine feste Stammleserschaft erreichen. Grundsätzlich kann ich euch aber diese Tipps geben:

  • Schafft einen Wiedererkennungswert (Logo, Farben, Schrift)
  • inhaltlich gut, aber wenig Text
  • leicht lesbare Schrift wählen
  • Überschriften und Aufzählungen verwenden, um Spannung und Struktur aufzubauen
  • regelmäßig aktualisieren
  • Bilder mit einbauen

Das gehört in das Media Kit:

Grundsätzlich könnt ihr natürlich selber entscheiden, was in das Media Kit kommt. Vor allem bei der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt, aber ich habe ein paar Vorschläge, die ich immer mit einbaue, da ich sie sehr wichtig finde.

Informationen über dich:

Dein Name, dein Alter und ein Foto von dir sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Firmen und Agenturen haben dann ein Bild zu dem Blog und die Autoren sind nun mal essentiell für dein Blog. Außerdem würde ich auch immer in dem Teil schon mit einbringen, welche Themen du auf deinem Blog behandelst und was dich motiviert den Blog zu führen. Die Zielgruppe, die du ansprechen möchtest, kann man hier auch schon gut einfügen.

Blogbeschreibung:

Hier solltet ihr unbedingt schreiben, welche Art von Beiträgen bei euch zu finden sind. Wenn ihr noch nicht in den Informationen über euch die Themen mitgeteilt habt und die Zielgruppe, dann passt es auch gut in diesen Abschnitt. Ihr könnt auch gerne einen kleinen Lebenslauf eures Blogs hier reinschreiben.

Kennzahlen/ Stastiken:

  • Blogbesucher/ Monat
  • Beginn des Bloggens und Verlauf
  • Follower der aktiven Social Media Kanälen

Denkt daran, dass diese Daten immer aktuell sein sollten. Veraltete Statistiken wirken sehr unprofessionell!

Bisherige Kooperationen:

Diesen Abschnitt habe ich bei allen meiner Media Kits mit eingeführt. Da ich sogar mittlerweile eine extra Seite auf meinem Blog mit meinen Kooperationspartnern habe, verlinke ich diese auch sehr gerne, damit das Kit nicht zu lang wird. Außerdem führe ich auch immer schon gerne die möglichen Kooperationsmethoden und Preise mit auf.

Kontaktdaten:

Das ist besonders wichtig! Ihr solltet unbedingt eure Kontaktdaten mit Adresse, Social Media Accounts und ggfs. auch eine Telefonnummer eintragen, damit die Firma euch gut und schnell erreichen kann.

So erstellt ihr ein Media Kit:

Es gibt natürlich ganz viele verschiedene Möglichkeiten ein Media Kit zu erstellen. Beispielsweise mit Power Point, Photoshop und vieles mehr. Ich persönlich komme aber am besten mit Canva klar. Es ist kostenlos und wenn man möchte, kann man sogar gegen eine Gebühr sich eine Vorlage kaufen und nur noch seine Daten einfügen. Das habe ich aber nicht gemacht, sondern habe mir Inspirationen im Netz gesucht und diese dann für mich angepasst.

Hier ist mein Media Kit:

Nun wird es etwas persönlich. Ich habe euch mal meine Vorlage des Media Kit mit eingesetzt, damit ihr sehen könnt wie ich es aufgebaut habe. Die Zahlen sind raus, da ich diese ja immer aktualisiere. Persönlich finde ich es, da viele Blogger es geheim halten wie viel sie für ihre Arbeit bekommen. Nun könnt ihr mal meine Verhandlungsbasis sehen. Natürlich ist dies immer auf Verhandlungsbasis, da man sich mit dem Kooperationspartner abstimmen sollte, damit am Ende beide Seiten zufrieden sind.

Natürlich wäre es nicht so gut, wenn ihr mein Media Kit eins zu eins kopiert, denn ihr habt bestimmt nicht die gleichen Farben mein Blog, aber dennoch hoffe ich, dass ihr somit sehen könnt wie man es aufbauen könnte.

LinnisLeben Media Kit_Vorlage

 

Habt ihr schon ein Media Kit erstellt? Was baut ihr immer noch mit ein?

4 Kommentare bei „Media Kit – So erstellt ihr es ganz schnell und einfach!“

  1. Danke für die Vorstellung deines Media Kits nutze ich bisher noch gar nicht für meinen Blog. Der Blogartikel regt mich sehr dazu an. Ich werde mir auch einen Media Kit erstellen.

    1. Hallo Andreas,
      wenn du generell auch Kooperationen hast, dann solltest du definitiv eins erstellen. Es ist für dich einfacher und auch für die Firmen hilfreich 🙂

  2. Hallo Linda, danke für die Tipps. Dein Media Kit sieht gut aus. Die Aufteilung gefällt mir. Muss meines auch mal neu gestalten.
    Ich wünsche dir eine schöne Woche und LG Nicole

    1. Hallo Nicole,
      ich finde es immer sehr lästig, es zu bearbeiten, aber es ist sinnig und sollte regelmäßig erledigt werden 🙂

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